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Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen im Ingenieurs-Blog! Hier schreibe ich regelmäßig zu Themen, die alle eine Kernfrage gemeinsam haben:

“Geht das nicht auch einfacher, systematischer oder sogar automatisiert?”

Stefan Lachner

Themen

Auf den ersten Blick wollen meine bisherigen Themen (Elektroroller, papierloses Büro und effizientes Arbeiten) nicht so richtig zusammenpassen. Oder etwa doch?
Gehen wir sie in der Reihenfolge durch, in der sie auch auf meinem YouTube-Kanal zuerst erschienen sind:

Elektroroller

Ich wohne in München. München ist an sich eine unglaublich schöne und lebenswerte Stadt. Wenn da nicht der Berufsverkehr wäre…
Ein Motorrad zum täglichen Pendeln habe ich eine Weile ausprobiert, hat mir aber in der Stadt selbst einfach nicht zugesagt. Was auf Landstraßen richtig viel Spaß macht, wird im Stau in der Stadt einfach nur unangenehm. Ständig im Stop-and-Go kuppeln, schalten, kuppeln, schleifen lassen usw. macht auf Dauer einfach keine Freude.

Also habe ich mich nach Elektrorollern umgesehen, denn hier entfällt das im Stau wahnsinnig nervige Kuppeln und Schalten, außerdem hat mich der Gedanke, nie wieder damit zur Tankstelle fahren zu müssen, nicht mehr losgelassen. Leider haben mir viele Elektroroller rein optisch oder auch technisch so gar nicht zugesagt, weshalb ich wirklich lange auf der Suche war.

Das Ende meiner Suche war zugleich der Anfang meines YouTube-Kanals Ingenieurs-Blog. Das zugehörige (allererste) Video (Super Soco TC Review, siehe links) wurde inzwischen über 60.000 mal aufgerufen und hat immer wieder motiviert, weiterzumachen.

Papierloses Büro und papierloses Studium

Schon zu Beginn meines Studiums (2012) habe ich Papier gemieden, wo es nur ging: Gedruckte Fachbücher sind viel zu schwer, um sie auf Verdacht mitzunehmen, Ordner nehmen auch viel Platz ein und um immer das zu finden, was man sucht, muss man schon eine sehr gute Ordnung halten.

Ich habe das erstbeste gemacht, was mir in den Sinn gekommen ist: Ein iPad gekauft. Damals noch die zweite Generation, ohne Retina-Display. Doch auch das war für mich zu verschmerzen, denn auf einmal hatte ich alle meine Dokumente, Scripte und Bücher immer dabei! Meine Universität hatte auch einen Rahmenvertrag mit diversen Verlagen, sodass ich viele Bücher kostenlos als PDF herunterladen konnte. Was für ein riesiger Vorteil gegenüber Papier!

Das nächste Problem war das handschriftliche Notieren. In einem Ingenieurs-Studium kommt man ohne einfach nicht aus. Damals gab es für das iPad noch keinen Apple Pencil, sondern ich musste auf Drittanbieter-Lösungen für die Stifteingabe zurückgreifen, die alle eher schlecht als recht funktioniert haben. Da Drittanbieter-Stifte allerdings nur einen Finger simulieren und das iPad nicht unterscheiden kann zwischen Stift und Hand, war ich nach ein paar Semestern auf der Suche nach einer Alternative: Ich habe mir ein Surface Pro von Microsoft gekauft. Endlich eine eigenständige Stifteingabe und ein vollwertiges Desktop-Betriebssystem!
Doch genau das war auch zugleich der größte Haken: Ein Desktop-Betriebssystem auf einem Tablet ist ein Kompromiss und für mich persönlich war das nicht aufgeräumt und schlank genug.

Bis dann 2015 das iPad Pro mit dem Apple Pencil herausgekommen ist! Anfangs habe ich es noch belächelt, weil die Desktop-Funktionen von OneNote denen der Tablet-Version haushoch überlegen waren. Doch als ich dann selbst einmal im Apple Store Hand angelegt habe und ein bisschen geschrieben habe, wusste ich sofort:

“Das muss ich haben!”

Ich, beim Schreiben auf dem ersten iPad Pro (2015)

Seitdem lässt mich papierloses Arbeiten nicht mehr los, ich habe meine gesamten privaten Unterlagen digitalisiert und verwalte sie zwischen meinen Geräten mithilfe eines kleinen Servers (Network Attached Storage, NAS).

Zu meinem System für das papierlose Büro zuhause und meinem privaten Workflow habe ich ein Video produziert, für das sich eine ganze Weile kaum jemand interessiert hat. Klar, YouTube hat es hauptsächlich meinen Elektroroller-Abonnenten vorgeschlagen und dort war das Interesse eher mäßig.

Eines Tages hat YouTube jedoch entschieden, dieses Video auch einem weiteren Publikum vorzuschlagen und ab da ging es durch die Decke: Fast 90.000 Aufrufe innerhalb eines Jahres!

Für mich bedeutet das ganz klar, dass ich dranbleiben werde und euch an meinen Workflows, Systemgestaltungen und auch Geräte-Upgrades teilhaben lasse.

Effizientes Arbeiten & Dinge strukturieren

Struktur ist für mich essenziell. Ab einem gewissen Punkt hindert mich eine chaotische Umgebung daran, effektiv zu arbeiten, im Umkehrschluss komme ich in einer gut strukturierten Umgebung jedoch richtig in Fahrt. Manche nennen es auch “Flow” oder “Tunnel”.
Es spricht für mich also ziemlich viel dafür, meine Umgebung zu strukturieren, denn wer einmal im Flow gearbeitet hat, dem kommt alles andere nur noch sinnlos vor.

Was gibt es alles zu strukturieren? Nun, eine ganze Menge:

  • Den eigenen Arbeitsplatz
  • Abläufe und Prozesse
  • Aufgaben
  • Ideen

Angefangen hat alles mit einem Buch. Getting Things Done* von David Allen. Auf Deutsch: Wie ich die Dinge geregelt bekomme* . Das Standard-Werk liefert ein Framework, das seit Jahrzehnten auf Papier, aber auch elektronisch hervorragend funktioniert. Wer bis hierher gelesen hat, dem dürfte klar sein, dass ich die elektronische Variante getestet habe.

Die App “Things” ist die erste ihrer Art gewesen, die ich ausprobiert habe. An dem Tag, an dem ich begonnen habe, sie zu nutzen, habe ich spontan über 100 Ideen und To-Dos aufgeschrieben, die mir im Kopf umgegangen sind. Wow! Schon lange habe ich mich im Kopf nicht mehr so befreit gefühlt wie an diesem Tag. Warum?

Das menschliche Gehirn ist ein Problemlöser. Kreativ sein, Lösungen finden, das ist das, was es besonders gut kann. Listen zu pflegen, was man alles noch tun müsste, gehört nicht zu seinen Stärken (zumindest kann ich das für mich bestätigen).

Warum also nicht das Abspeichern und Organisieren von Aufgaben und Ideen nicht einer Technik überlassen, die das viel besser und zuverlässiger kann als ich und dafür mehr Kapazität für Kreativität und Problemlösung zu haben? Genau diesen Weg habe ich seitdem eingeschlagen und werde in diesem Blog weiterhin meine Erfahrungen damit teilen.

Zum Weiterlesen

Wer sich dafür interessiert, wie dieser Blog angefangen hat, dem lege ich den folgenden Blogpost ans Herz: Wie alles angefangen hat.

In meinen bisherigen Blog-Posts stöbern:

5 Gedanken zu „Startseite

  1. Hallo zusammen
    Ich finde leider auf dem Blog nirgends eine Referenz auf die in den Videos erwähnte Schutzfolio fürs iPad Pro.
    Freundliche Grüsse
    Pascal Walz

    1. Schau mal bei mir im Shop vorbei, da ist die Folie direkt verlinkt 😊
      Schöne Grüße
      Stefan

  2. Hallo Stefan,

    ich wollte fragen, ob du noch deine Super Soco hast?
    Hattest du bis auf den Fehler 96 noch andere Probleme?

    Liebe Grüße
    Max

    1. Hi Max,
      die Super Soco habe ich noch und bisher ist nur ein weiteres Problem aufgetaucht: Irgendwann ging gar nichts mehr, nicht einmal die Beleuchtung. Nach einem kurzen Check habe ich gesehen, dass es die Alarmanlage sein muss und habe diese getauscht. Nun fährt sie Soco wieder.

      Schöne Grüße
      Stefan

  3. Super geschriebener und informativer Artikel :-). In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen

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